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Schachblumen

Die Schachblume (Fritillaria meleagris), manchmal auch Schachbrettblume genannt, ist eine mit Tulpen und Lilien verwandte Pflanze, die Ende April bis Anfang Mai in Feuchtwiesen blüht. Das Überwinterungsorgan ist eine Zwiebel. Zwiebeln sind keine Wurzeln, sondern ein Teil des Sprosses, der unterirdisch wächst. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sind die Bestände der Schachblume stark zurückgegangen und die Art ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Die Fotos auf dieser Seite sind auf einer Schachblumenwiese in Hetlingen an der Elbe unterhalb von Hamburg entstanden. Dort ist durch Schutzmaßnahmen, insbesondere eine späte Mahd, um den Pflanzen das Aussamen zu ermöglichen, einer der größten Schachblumebestände in Deutschland entstanden. Am 7. Mai fand dort dieses Jahr das 2. Schachblumenfest statt, an dem Naturinteressierte die Möglichkeit hatten, die Schachblumenwiese zur Blütezeit der Schachblume zu besuchen. Die Schachblume steht unter Naturschutz und darf daher weder gepflückt, noch ausgegraben werden.


Eine einzelne Blüte der Schachblume.


Die Schachblumenwiese bei Hetlingen. Neben der Schachblume wachsen hier auch u. a. das Wiesenschaumkraut und Hahnenfuß.


Neben den üblichen Blüten mit dem rot-weißem Schachbrettmuster kommen auch fast ganz weiße Blüten vor.


Eine Fruchtkapsel der Schachblume.