Der Kisdorfer Wohld besteht aus mehreren locker zusammenhängenden Waldflächen in der Nähe von Kisdorf. Die Flächen wurden z. T. als ehemalige Bauernwälder im Niederwaldbetrieb genutzt. Der Kisdorfer Wohld verfügt über eine für Wälder im Hamburger Raum ungewöhnlich reichhaltige Flora. Obwohl der Wohld dem Naturraum Geest angehört, sind die Böden relativ nährstoffreich und durch den Niederwaldbetrieb konnten sich lichtliebende Kräuter ausbreiten. Die Flora des nahe gelegenen Forst Endern ist der des Kisdorfer Wohlds ähnlich.
Dieses Foto zeigt einen Eschenwald mit größeren Beständen des Stattlichen Knabenkrauts, das zu den Orchideen gehört. Eschen treiben relativ spät im Jahr aus und lassen daher noch viel Licht auf den Waldboden, wenn anderen Bäume den Boden bereits beschatten. Außerdem stehen Eschen meist auf feuchten, nährstoffreichen Flächen ohne Staunässe. Beide Faktoren begünstigen viele sonst seltene Kräuter.

Dieses Bild zeigt einen Erlenwald im Kisdorfer Wohld. Die mehrstämmigen Bäume sind Relikte des ehemaligen Niederwaldbetriebs.

Dieses Bild zeigt eine verlandende Wasserfläche im Kisdorfer Wohld, die mit dem Bitteren Schaumkraut (Cardamine amara) zugewachsen ist. Dahinter wächst Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara).

Hier ist ein Erlen-Eschenwald im Forst Endern zu sehen. Das Bild zeigt den Frühjahrsaspekt mit Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und Scharbockskraut (Ranunculus ficaria). Daneben sind einige Bult einer Grases, der Drahtschmiele zu sehen

Eine Brücke über einen kleinen Bach im Forst Endern.

Buchenhallenwald im Forst Endern.
