Der zu den Weichkäfern gehörende Soldatenkäfer (Cantharis fusca) im Hamburger Raum recht häufig. Er ist regelmäßig z. B. auf den Blüten von Doldenblütlern (hier Wiesenkerbel) zu finden.

Der Braune Weichkäfer (Rhagonycha fulva) gehört, wie der Name schon sagt, ebenfalls zu den Weichkäfern. Er ist einer der häufigsten heimischen Käfer überhaupt. Im Sommer kann man ihn oft in Massen auf Doldenblütlern beobachten, aber auch auf anderen Pflanzen wie z. B. Disteln.

Bei diesem Käfer handelt es sich um den Gemeinen Widderbock (Clytus arietis) Widderböcke gehören zu den vielen Tieren, die die schwarz-gelbe Warnzeichnung von Wespen nachahmen, um so eine nicht vorhandene Gefährlichkeit vorzutäuschen. Das bezeichnet man als Mimikry. Die Widderböcke gehören zu den Bockkäfern (Cerambycidae). Die Larven entwickeln sich in toten Zweigen und kleinen Ästen von Laubgehölzen.

Der Gefleckte Schmalbock (Strangalia maculata) gehört zu den häufigeren Bockkäfern. Er entwickelt sich in Laubholzstubben. Schmalböcke besuchen gerne Blüten. Dieses Foto wurde im Wohldorfer Wald in Hamburg aufgenommen. Dort bemüht sich die Forstwirtschaft, auch auf den Naturschutz Rücksicht zu nehmen und läßt einiges an Totholz im Wald stehen, in dem sich dann solche Bockkäfer entwickeln können.

Der Scharlachrote Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) ist ein sehr auffälliger Käfer und regelmäßig in Wäldern anzutreffen. Seine Larve lebt räuberisch unter Baumrinde.

Der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) bei der Paarung.

Ein Aaskäfer aus der Gattung Necrophorus. Diese Käfer leben an Aas. Diese Bild entstand an einer Mülltonne im Duvenstedter Brook in Hamburg. Vor allem auf dem Halsschild des Käfers befinden sich einige Milben. Diese benutzen den Asskäfer als Transportmittel, der sie zur nächsten Nahrungsgelegenheit transportieren soll.


Ein Sandlaufkäfer der Art Cicindela hybrida. Sandlaufkäfer sind meist auf vegetationsarmen Sandflächen anzutreffen.
