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Herbst


Herbstlich verfärbte Blätter der Kartoffel-Rose (Rosa rugosa).


Herbstlich verfärbter Wilder Wein (Parthenocissus quinquefolia) mit Efeu (Hedera helix). Wilder Wein färbst sich im Herbst sehr intensiv rot. Die Blätter fallen dann oft schon sehr früh ab. Neben Parthenocissus quinquefolia werden auch noch einige weitere Arten als Wilder Wein bezeichnet. Efeu gehört zu den immergrünen Pflanzen.


Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) ist eine giftige Blütenpflanze, deren Blüten an Krokusse erinnern, die jedoch anders als die meisten Krokusse von August bis Oktober blüht. Die Blätter sind zu diesem Zeitpunkt bereits verwelkt. Die Herbstzeitlose ist tödlich giftig. Das Gift, das Alkaloid Colchicin, ist in allen Pflanzenteilen vorhanden. Die Blätter werden mitunter irrtümlich für Bärlauch oder andere eßbare Pflanzen gehalten, da die Blüte dann noch nicht vorhanden ist. Die Zwiebeln können mit der Küchenzwiebel verwechselt werden. Colchicin findet in geringen Dosen zur Behandlung von Gicht Anwendung. Wegen der Gefährlichkeit darf Colchicin oder Herbstzeitlosenextrakt aber nur vom Arzt verordnet und dosiert werden.


Buchen in einem Park am Bahnhof Blankenese in Hamburg.


Blick vom Elbhöhenweg zwischen Wedel und Wittenbergener Ufer auf die Elbe.


Eiche im Herbstlaub.


Eine Zierkirsche der Gattung Prunus im Herbstlook im Park Planten un Blomen im Oktober. Wegen der Farbenpracht der Herbstbäume wird der Oktober manchmal auch Goldener Oktober genannt.


Am Wittenbergener Elbufer in Hamburg nutzen viele Hamburger einen warmen und sonnigen Herbsttag, um noch mal ein paar Sonnenstrahlen zu tanken.


Früchte des Berg-Ahorns. Dieses Foto enstand im Jenisch-Park.

Ahornblätter auf dem Boden. Die Blätter des Ahorns verfärben sich meist besonders intensiv.

Auch in diesem Bild aus dem Jenisch-Park sind vor allem Ahornblätter zu sehen.


Der Gingko (Gingko biloba) ist ein lebendes Fossil. Zwischen Trias bis zur Kreidezeit gab es etliche Arten der Ginkgophyta, seit dem Jura die Gattung Gingko. Gingko biloba ist der einzige überlebende Vertreter dieser Pflanzengruppe. Obwohl die Blätter an unsere normalen Laubbäume erinnern, wird der Gingko zusammen mit den Nadelbäumen und einigen weiteren kleinen Gruppen in die Klasse der Nacktsamer (Gymnospermae) gestellt. Natürlicherweise kommt der Gingko heute nur noch in Ostasien vor und auch dort hat er möglicherweise nur als Tempelbaum überlebt. Heute wird der Gingko aber auch in Europa des öfteren als Park- oder Straßenbaum angepflanzt. Dieses Foto zeigt die Blätter eines als Straßenbaumes gepflanzten Gingkos in Hamburg. Die Blätter verfärben sich im Herbst sehr intensiv gelb.


Die Gewöhnliche Roßkastanie (Aesculus hippocastanum) stammt ursprünglich vom Balkan und aus Griechenland und wird in Mitteleuropa seit dem 17. Jahrhundert in Parks und an Straßen gepflanzt. Die ebenfalls Kastanien genannten Samen dieses Baumes hat wohl jedes Kind, das auf dem Land aufwächst, schon mal gesammelt, um damit zu spielen oder zu basteln.

Eine Kastanie in der mit Stacheln besetzten Kapselfrucht.


Dieses Foto von Früchten und Blättern der Eibe (Taxus baccata) enstand im Hamburger Stadtpark. Alle Teile der Eibe mit Ausnahme des roten Fruchtfleisches sind giftig. Schon wenige Nadeln oder Fruchtkerne können gefährlich werden und man sollte bei eventuellem Verzehr unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Eiben sind auch für Tiere gefährlich. So können sich auch Pferde und Rinder durch den Verzehr von Eibennadeln schwere Vergiftungen zuziehen.


Dies ist ein Bild des Feuerdorns, ein Strauch, der bei uns in Gärten und Parks und oft auch als Hecke gepflanzt wird.


Der Herbst ist auch die Erntezeit für den Apfel, die im Hamburger Raum bei weitem am häufigsten angebaute Frucht.


Der Herbst ist auch die Hauptsaison für Pilze. Dieses Bild zeigt Gallenröhrlinge, die leider ungenießbar sind. Sie können leicht mit Steinpilzen verwechselt werden.


Dieses Foto zeigt die Gartenkreuzspinne Araneus diadematus an einem Flutschutztor in Wedel. Im Herbst trifft man auf besonders große Exemplare der Kreuzspinne, da sie im Laufe des Jahres immer größer werden und dann im Herbst nach der Einablage absterben.