Diese Seite dient nur zur allgemeinen Information über diverse Heilpflanzen und stellt keine Beratung dar, bei einer bestimmten Krankheit eine bestimmte Heilpflanze zu verwenden. Bitte fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn sie eine bestimmte Erkrankung behandeln möchten. Auch Heilpflanzen haben oft starke Nebenwirkungen und manche sind in der falschen Dosierung oder bei einer falschen Diagnose geradezu giftig, einige auch tödlich giftig (z. B. Fingerhut oder Tollkirsche). Bei einigen Arten warne ich explizit vor den mit dem Gebrauch einer Heilpflanze verbundenen Gefahren. Daraus ist nicht zu schließen, daß Arten, bei denen solche Hinweise fehlen, generell unbedenklich wären. Außerdem besteht bei einer Selbstmedikation die Gefahr, daß ernste Krankheiten verschleppt werden, wenn nicht ein Arzt konsultiert wird.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß ich weder Arzt noch Apotheker bin. Alle Angaben auf dieser Seite sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, dennoch sind Fehler nie ausgeschlossen. Ich kann keine Haftung für Schäden übernehmen, die durch die Nutzung dieser Seite entstehen. Daher nochmals mein Rat, vor dem Versuch einer Medikation mit Heilpflanzen einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren.
Sonnenhut (Echinacea):

Arnika (Arnica montana) kommt hauptsächlich in den Bergen vor. Auf den Bergwiesen der Alpen gehört sie zu den häufigsten Pflanzen. Sie kommt gelegentlich aber auch im Flachland vor, wo sie Magerrasen und Heiden besiedelt. Das folgende Foto wurde im Reher Kratt in Schleswig-Holstein auf einer Heidefläche aufgenommen. Neben Arnika und Heidekraut wächst dort auch das Gefleckte Knabenkraut. Die Flächen dort müssen regelmäßig gepflegt werden, da dort sonst mit der Zeit Gehölze wie Birken aufwachsen. Arnika ist eine der bekanntesten Heilpflanzen. Darauf deutet auch der Name Bergwohlverleih hin, unter dem Arnika auch bekannt ist. Sie wird heute vor allem äußerlich zur Förderung der Wundheilung und zur Hemmung von Entzündungen verwendet. Da Arnika außerhalb der Gebirge selten geworden ist, steht sie in Deutschland unter Artenschutz und darf daher nicht gepflückt werden. Wer die Heilkraft dieser Heilpflanze nutzen möchte, sollte sich Arnikatinktur oder -salbe in der Apotheke besorgen. Von der innerlichen Anwendung dieser Heilpflanze ist abzuraten.

Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea).

Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea). Achtung: Tödlich giftig!
Der Rote Fingerhut und auch andere Fingerhutarten finden als Digitalis breiten Einsatz in der Behandlung von Herzschwäche. Digitalis muß unbedingt von einem Arzt verordnet werden, da er bei einer falschen Diagnose oder einer falschen Dosierung leicht tödlich sein kann.

Der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monognya). Weißdorn stärkt den Herzmuskel und erweitert die Herzkranzgefäße und verbessert dadurch die Sauerstoffversorgung des Herzens. Wird besonders bei leichten Formen von Herzschwäche eingesetzt. Der Einsatz von Weißdorn ist ohne die Nebenwirkungen und Risiken des Digitaliseinsatzes. Weißdorn muß allerdings über einen längeren Zeitraum genommen werden, um Wirkung zu zeigen.

Das Tüpfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum).

Gemeiner Goldregen (Laburnum anagyroides) Achtung: Tödlich giftig!

Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis)
