Der Bachhaft (Osmylus fulvicephalus) ist eine Charakterart naturnaher sauberer Bäche. Seine Larven leben räuberisch am Rande von Fließgewässern. Die Imagines fressen andere Insekten, oft solche, die schon tot sind, besuchen aber auch Blüten, in diesem Fall die des Wiesenkerbels. Das Foto entstand auf einer Lichtung im Wald in der Nähe eines kleinen Baches im Duvenstedter Brook in Hamburg. Der Bachhaft ist an naturnahen Waldbächen in Hamburg und Umland relativ weit verbreitet. Der Bachhaft gehört zu den Netzflüglern.

Hier ein Bild von Kopf und Thorax (Brust) der Kleinen Mosaikjungfer (Brachytron pratense). Sie gehört zu den Großlibellen. Das Foto wurde im Jenisch-Park in Hamburg aufgenommen.

Die Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) kommt ebenfalls an naturnahen Bächen vor. Durch Gewässerverunreinigung und -Begradigung ist die Art nur noch an wenigen Bächen anzutreffen. Dieses Exemplar wurde an der Sielbek, einem kleinen Waldbach im Rader Forst, fotografiert. Hier ist die Art noch regelmäßig anzutreffen.

Das folgende Bild zeigt die Lappländische Waldschabe (Ectobius lapponicus). Im Gegensatz zu den bekannten Küchenschaben und ähnlichen Schädlingen lebt diese Art nicht in Gebäuden, sondern im Freien und wird nie schädlich. Die Art ist ziemlich häufig, wird aber von Laien oft übersehen. Das etwas größere Tier mit dem schwarzen Halsschild ist das Mänchen, das andere das Weibchen. Das Foto wurde im Reher Kratt in Schleswig-Holstein aufgenommen.

Die Streifenwanze (Graphosoma lineatum) gehört zu den schönsten und auffälligsten heimischen Wanzen. Die Art hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich nach Nordwesten ausgebreitet und ist im Hamburger Raum heute relativ häufig. Streifenwanzen sind fast immer auf Doldenblütern anzutreffen, in diesem Fall an den Früchten von Pastinak. Das abgebildete Pärchen wurde in der Liether Kalkgrube fotografiert, wo zahlreiche Streifenwanzen angetroffen wurden.

Dieses Bild zeigt die Stachelwanze (Acanthosoma haemorroidale).

Die Beerenwanze (Dolichoris baccarum) saugt gerne an Beeren und macht sie dadurch für den Menschen ungenießbar, da sie ihnen einen widerlichen "Wanzengeschmack" aufprägt.

Die Getreidespitzwanze (Aelia acuminata) saugt an Gräsern und lebt meist auf trockenen Wiesen, Grasfluren und Getreidefeldern. Dieses Foto entstand an einer Straßenböschung im Süden Schleswig-Holsteins.

Die Blutzikade (Cercopis vulnerata).

Dieses Foto zeigt zwei Ginsterzikaden (Gargara genistae) und einige Blattläuse an einem Ginsterzweig. Auf der Rückseite des Zweigs kann man noch eine Ameise sehen, die sich an den zuckerreichen Ausscheidungen der Blattläuse labt.
